Einen Boden selbst auszugleichen ist gut machbar, aber eine gute Vorbereitung ist wichtig. Ausgleichsmasse hat nämlich nur eine begrenzte Verarbeitungszeit. Sorge deshalb dafür, dass du alle Materialien, Werkzeuge und Säcke mit Ausgleichsmasse vorher bereitlegst.
Arbeite mit mehreren Personen
Bei einem kleinen Raum kannst du oft zu zweit arbeiten. Eine Person mischt die Ausgleichsmasse, während die andere sie auf dem Boden verteilt. Bei größeren Räumen kann eine dritte Person hilfreich sein. So könnt ihr schneller arbeiten und die Ausgleichsmasse gut nass in nass verarbeiten.
Kontrolliere die Temperatur
Prüfe vorab die Verarbeitungstemperatur der Ausgleichsmasse, die du verwendest. Bei zu hohen Temperaturen kann die Ausgleichsmasse zu schnell trocknen. Bei zu niedrigen Temperaturen kann sich die Trocknungszeit deutlich verlängern. Halte dich deshalb immer an die Angaben auf der Verpackung.
Entferne den alten Bodenbelag
Entferne zuerst den vorhandenen Bodenbelag und die Sockelleisten. Der Untergrund muss fest, sauber und stabil sein, bevor du mit dem Ausgleichen beginnst.
Fliesenboden ausgleichen
Möchtest du einen Fliesenboden ausgleichen? Prüfe dann zuerst, ob alle Fliesen fest sitzen. Klopfe vorsichtig auf die Fliesen und kontrolliere, ob sie hohl klingen oder locker sitzen. Lose Fliesen solltest du zuerst entfernen oder reparieren. Reinige den Fliesenboden danach gründlich und bereite ihn mit einer Grundierung vor, die für einen nicht saugenden Untergrund geeignet ist.
Fußbodenheizung ausschalten
Hast du eine Fußbodenheizung? Schalte sie rechtzeitig vor dem Ausgleichen aus und beachte dabei die Vorgaben der verwendeten Ausgleichsmasse. Kontrolliere den Boden anschließend auf hervorstehende Stellen und andere Unebenheiten. Diese kannst du bei Bedarf entfernen, bevor du weitermachst.